Im Frühjahr 2026 war der erste Einsatz des Sammelmulchers vom Regierungspräsidium im Landkreis Freudenstadt. Mit dem Ziel artenarme Flächen durch gezielte Einsaat wieder aufzuwerten, wurden Flächen am Kniebis und auf dem Zwieselberg ausgewählt.
Der Sammelmulcher wird in der gewählten Wiesenaufwertungsmethode so verwendet, dass im gewünschten Abstand ca. 1 qm große Flächen entstehen, die eingesät werden können.
Bei der Einsaat der Wiesen wurden die Flecken jeweils in drei Teile aufgeteilt: 1. Druschgut vermengt mit Kompost und leicht mit Mulch bedeckt; 2. Spendermulch mit Feinerde bedeckt und 3. "Thymianerde" vermengt mit der Rasenmäher-Ernte eines Borstgrasrasens. Wie sich die einzelnen Vorgehensweisen entwickeln, wird beobachtet und hilft uns langfristig, die beste Methode für die Aufwertung der Flächen herauszufinden.
Bei der Einsaat der Borstgrasrasen wurde "Thymianerde" mit der Rasenmäher-Ernte eines Borstgrasrasens und mit der Sammlung von Einzelarten (Heide-Nelke, Färber- & Flügelginster, Heilziest, teils Arnika) vermengt.
Bei der Einsaat auf Sonderstandorten wurden weitere Einzelarten wie Wald-Läusekraut, Teufelsabbiss und Sandglöckchen hinzugemischt.
Nun wird regelmäßig der Einsaaterfolg überprüft.
Ein weiterer Einsatz im Landkreis ist für diesen Herbst geplant.